Essen

Wer will fleißige Maler seh’n?

Schlechte, veraltete oder teilweise fehlende Ausstattung, die letzte Renovierung liegt Jahre zurück – das ist die Situation in vielen Schulen. Dagegen wollte der RAC Essen etwas tun und hat mit viel Elan Helfer und Gelder zusammengebracht um die Grundschule an der Heinrich-Strunk-Straße in Essen auf Fordermann zu bringen.
Von Ana Mihaleva | RAC Essen


Gelb, grün, rot, blau – zahlreiche Pinnwände wurden bunt bemalt – Foto Ana Mihaleva


Mit Manpower und etwas Geld lassen sich meist schon viele kleine Wunder bewirken. Manpower wäre da, aber was ist mit dem fehlenden Geld? Durch diesen Gedanken bewegt, hat der RAC Essen an dem vom RC Essen-Gruga organisierten Wettbewerb für Essener Sozialdienste im letzten Sommer teilgenommen. Ein paar Wochen später kam die freudige Nachricht, dass das beworbene Projekt über die „Schulrenovierung“ den zweiten Platz belegt hat und somit dem Club 4000 Euro zur Verfügung stehen.
Stolz auf die Auszeichnung und mit voller Energie ging es schnell in die Planung und Umsetzung. Die erste Schule stand schon längst fest – die Grundschule an der Heinrich-Strunk-Straße in Essen. Mit der Schulleitung wurde für Anfang Januar ein Termin vereinbart. Dann wurden nur noch schnell Farben und Malerwerkzeug organisiert und voilà – bestens vorbereitet haben sich rund 20 Mitglieder der beiden Clubs RAC Essen und RC Essen-Gruga am ersten Samstag 2018 getroffen, um das Jahr gemeinsam mit einer tollen Sozialaktion zu starten. Der Wunsch war, durch kleine Veränderungen gemütliche Klassenräume und somit eine bessere Lernatmosphäre zu schaffen. Zwei Klassenräume und zahlreiche Pinnwände in den Fluren der Grundschule haben einen neuen Anstrich bekommen. Teilweise wurden aus alten Tafeln Magnettafeln, die es bis jetzt an der Schule nicht gab. Die Schüler dürfen sich außerdem bald auf neue Gardinen und Schuhregale freuen.
Ein gelungenes Hands-on-Projekt der Essener Clubs zum Beginn des Jahres, und die Fortsetzung folgt.


Jaaa, auch die Heizkörper haben eine neue Farbe bekomment – Foto Ana Mihaleva