KidsCamp Distrikt 1870

Noch bevor 60 Kinder das Camp erreichten, gab es die ersten Schäden. Schlag um Schlag prügelte Bene einen Erdnagel nach dem anderen in die Wiese. Resultat: Der Vorschlaghammer überlebte diese Aktion leider nicht! Somit war erst einmal Pause inklusive Kuchen angesagt. Danach stellte sich heraus, dass Mona und Freddy nicht die beste Kombi in der Küche sind, bereits nach 5 min überall Blut, nachdem das Messer Monas Hand streifte. Zu allem Pech war Krankenschwester Carina natürlich noch nicht anwesend. Also musste der noch beladene LKW nach dem Verbandskasten durchsucht werden.

Von Ramona de Groot | RAC Kleve

Die Kinderschäden haben deutlich länger auf sich warten lassen. Der Erlebnisbauernhof samt Streichelzoo, Heulabyrinth und Kettcarbahn bot den Kindern viele Möglichkeiten sich jenseits des Programms zu beschäftigen. Besonders die Kettcars hatten sehr zu leiden, zwei Stück erlitten einen Totalschaden.

Wie jedes Jahr sollte auch die Nachtwanderung ein Highlight werden. Die Route – eigentlich kinderleicht – ging um ein quadratisches Maisfeld herum. Spektakulär wie es trotzdem drei Gruppen geschafft haben sich dabei zu verlaufen. Zum Glück wurden die Ausbüchser schnell wieder eingefangen.

Am nächsten Tag ging es ins Irrland, Europas größte Bauernhof-Erlebnisoase mit über 80 Spiel-, Lern- und Tobe-Attraktionen. Für Betreuer Moritz ist nach der ersten Attraktion schon Endstation im Krankenhaus gewesen. Mit wunderhübschen Krücken haben ihn alle abends freudig empfangen, denn an nach Hause fahren war nicht zu denken. Mit dem Bänderriss hatte er aber noch einige Woche zu kämpfen. Ca. 10 andere Betreuer wurden durch eine Magendarm Epidemie ausgeknockt.

Davon abgesehen war das Camp der absolute Oberhammer!

Foto: Johannes Kirk