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Rotaract / Rotary: Online-Bierprobe via Zoom im Distrikt 1841

KEMPTEN ALLGÄU

Auch in Corona-Zeiten kann
Stammtischatmosphäre aufkommen

Von Kerstin Duchardt | RC Kempten

Zur ersten gemeinsamen Rotaract- und Rotary-OnlineBierprobe Mitte Mai fanden sich circa 60 bierliebende Menschen zusammen, um ein zuvor per Post erhaltenes Bierpaket unter Anleitung eines Biersommeliers der Organisation Quartiermeister zu verkosten. Von Hamburg bis zum Allgäu und über die Grenzen hinweg bis nach Österreich und in die Schweiz reichte die Schar, die sich auf Einladung des Rotaract Clubs Kempten Allgäu und des Rotary E-Clubs Bavaria International der Biermarke Quartiermeister aus Berlin annäherte. Quartiermeister ist eine Biermanufaktur, die ihre Gewinne nutzt, um regionale Sozialprojekte zu finanzieren. Sie ist gemeinwohlorientiert und steht für Nachhaltigkeit und Bioprodukte. Sechs unterschiedliche Sorten wurden im Rahmen der Probe verkostet. Besonders gut – und in gewisser Weise auch wider Erwarten – geschmeckt hat allen das alkoholfreie Bier. Die Brauerei nutzt eine neuartige Braumethode, bei der durch eine besondere Hefe bei der Vergärung des Zuckers erst gar kein Alkohol entsteht. Der Maltosezucker verbleibt dadurch im Bier, wodurch es einen sehr gehaltvollen Geschmack
erhält.
Zeitgleich konnte auf der Website des Rotary E-Clubs Bavaria International Geld für die Unterstützung der KidsCamps im Distrikt 1841 gespendet werden. Unglaubliche 2.140 Euro kamen binnen zweier Stunden während der Bierprobe zusammen. Es war sehr interessant, über die verschiedenen Biere informiert zu werden. Wir alle hatten viel Spaß! Die pro Bierpaket zusätzlich bezahlten neun Euro gehen an Quartiermeister, um weitere soziale Projekte zu unterstützen. Ohne Covid-19 hätte solch eine Online-Bierprobe wahrscheinlich nicht stattgefunden. Es gibt also auch positive Aspekte am Shutdown

World of Rotaract – Gemeinsam statt einsam

RAC Heidelberg-International

Die Zeiten des Social Distancing fordern auch uns als Rotaracter zum Umdenken. So setzen bereits viele Clubs in Deutschland ihr Clubleben in Form von Online-Meetings um. Dies gibt uns die einmalige Möglichkeit, an Meetings aus ganz Deutschland, Europa und sogar der ganzen Welt teilzunehmen und so neue Kontakte zu knüpfen oder gemeinsame Projektideen zu entwickeln.

Von Gabi Wolfarth | RAC Heidelberg-International

Seit wenigen Wochen gibt es nun zudem durch den Interessensverbund verschiedener Rotaracter aus der ganzen Welt eine neue Plattform: Den 24/7- Zoomaccount von World of Rotaract.

Wie der Name es schon sagt, ist dieser Kanal rund um die Uhr verfügbar und bietet das grenzenlose verbinden mit Rotaractern aus den verschiedensten Ländern. Täglich treffen sich dort Rotaracter aus der ganzen Welt online.

Mittlerweile gibt es sogar einen Online-Kalender für das Programm, den ihr euch auch ganz einfach auf euer Handy laden könnt, um so kein Event zu verpassen. Tanzstunde gefällig? Lust an einem Quiz teilzunehmen? Gemeinsame Movie-Night? Oder einfach mal eine Runde quatschen?

All dies bietet die lustige Zoom-Runde mit Rotaractern aus ganz Europa, den Fiji, Indien, Sri Lanka, Südafrika, Südamerika, Neuseeland und vielen Ländern mehr.

Beim sogenannten „Rotaract Talk“ referieren verschiedene rotarische Persönlichkeiten zu unterschiedlichsten Themen.

Aber auch für die sportliche Betätigung wird gesorgt. So gibt es neben Zumba auch Salsa- und Bachata-Tanzkurse im Angebot.

Auch Quizfreunde und Serien- wie Filmfreaks kommen auf ihre Kosten, denn regelmäßig gibt es verschiedene Quizabende, beispielsweise zu Harry Potter oder Friends. Und jeden Samstagabend gibt es ab 21 Uhr eine Zoomparty mit DJ.

Wie man sieht, sind wir als Rotaracter den aktuellen Herausforderungen gewachsen und egal wie lange diese andauern – wir schaffen es auch in diesen Zeiten gemeinsam die Welt miteinander zu verbinden und unsere Säulen Lernen – Helfen – Feiern umzusetzen!

Foto: Philip Muneer Højstrup Flindt

Teambulding beim vegetarischen Running Dinner

RAC Erlangen

Schon zum zweiten Mal hat der Rotaract Club Erlangen am letzten Januar Wochenende ein internes Running Dinner veranstaltet. In Zweierteams wurde jeweils ein Gang zubereitet und zweimal auswärts gespeist.

Von Laura Oberbüscher | RAC Erlangen

Ganz im Sinne der diesjährigen BuSo waren vegetarische Speisen Pflicht – regionale und saisonale Produkte zu verwenden die Kür.

Von Kürbis- und Rübensalat zur Vorspeise, über Falafelwraps im Hauptgang bis hin zum mexikanischen Dessert Carlota de Limón war für jeden Geschmack etwas dabei.

In gemütlicher und ausgelassener Atmosphäre sind so nicht nur die Mitgliederinnen des Erlanger Clubs ein wenig enger zusammengewachsen, sondern haben auch allesamt ihren vegetarischen Horizont erweitert.

Zur Vorspeise gab es unter anderem Kürbis- und Rübensalat

Interact – Unsere Zukunft in Skyblue

Interact

Die Geschichte beginnt im Jahr 1962: In Melbourne, Florida, wird der erste Interact Club gegründet. Fünfeinhalb Jahre, bevor Rotaract das Licht der Welt erblicken wird, ensteht ein Projekt, was heute zu einer der größten Jugendorganisationen der Welt herangewachsen ist. Über 400.000 Interacter von 12 bis 18 Jahren engagieren sich in rund 20.000 Clubs weltweit – das sind Zahlen, auf die Rotaract ein bisschen neidisch sein kann.

Von Niklas Wiskandt | RAC Duisburg – Niederrhein

Gut zwanzig Jahre später erreichte Interact schließlich Deutschland: Der Interact Club Mainz ging 1983 an den Start. Einige weitere Clubs folgten, doch ganz im Gegensatz zu vielen anderen Ländern der Welt, in denen Interact floriert, wurde es hier bei uns nie so groß wie Rotaract.

Aber es tut sich etwas: In den letzten Jahren kamen viele neue Clubs hinzu, sodass derzeit gut dreißig Interact Clubs in fast allen deutschen Distrikten aktiv sind.

Interact teilt sich mit Rotaract das Kult-Motto „Lernen, Helfen, Feiern“. Interacter sind jünger als Rotaracter, gehen noch zur Schule und haben deshalb nicht die gleichen Möglichkeiten wie wir – und doch: Sie treffen sich regelmäßig zum Meeting, sie halten Vorträge, besichtigen Firmen, stellen Kauf-eins-mehr-Aktionen auf die Beine, helfen Kindern in Not, organisieren Charterfeiern und besuchen Interact-Freunde in anderen Ländern.

Sie tun also ziemlich genau das, was auch Rotaract ausmacht.

Deshalb ist es gar nicht verwunderlich, dass viele Interact Clubs eng mit den Rotaract Clubs vor Ort zusammenarbeiten, Projekte unterstützen, und am Ende auch für Nachwuchs sorgen.

Im Club des Autors dieses Artikels ist gerade schon das dritte Jahr in Folge ein ehemaliger Interacter Präsident.
Zufall? Sicherlich nicht.

Foto: Hans Näscher