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World of Rotaract – Gemeinsam statt einsam

RAC Heidelberg-International

Die Zeiten des Social Distancing fordern auch uns als Rotaracter zum Umdenken. So setzen bereits viele Clubs in Deutschland ihr Clubleben in Form von Online-Meetings um. Dies gibt uns die einmalige Möglichkeit, an Meetings aus ganz Deutschland, Europa und sogar der ganzen Welt teilzunehmen und so neue Kontakte zu knüpfen oder gemeinsame Projektideen zu entwickeln.

Von Gabi Wolfarth | RAC Heidelberg-International

Seit wenigen Wochen gibt es nun zudem durch den Interessensverbund verschiedener Rotaracter aus der ganzen Welt eine neue Plattform: Den 24/7- Zoomaccount von World of Rotaract.

Wie der Name es schon sagt, ist dieser Kanal rund um die Uhr verfügbar und bietet das grenzenlose verbinden mit Rotaractern aus den verschiedensten Ländern. Täglich treffen sich dort Rotaracter aus der ganzen Welt online.

Mittlerweile gibt es sogar einen Online-Kalender für das Programm, den ihr euch auch ganz einfach auf euer Handy laden könnt, um so kein Event zu verpassen. Tanzstunde gefällig? Lust an einem Quiz teilzunehmen? Gemeinsame Movie-Night? Oder einfach mal eine Runde quatschen?

All dies bietet die lustige Zoom-Runde mit Rotaractern aus ganz Europa, den Fiji, Indien, Sri Lanka, Südafrika, Südamerika, Neuseeland und vielen Ländern mehr.

Beim sogenannten „Rotaract Talk“ referieren verschiedene rotarische Persönlichkeiten zu unterschiedlichsten Themen.

Aber auch für die sportliche Betätigung wird gesorgt. So gibt es neben Zumba auch Salsa- und Bachata-Tanzkurse im Angebot.

Auch Quizfreunde und Serien- wie Filmfreaks kommen auf ihre Kosten, denn regelmäßig gibt es verschiedene Quizabende, beispielsweise zu Harry Potter oder Friends. Und jeden Samstagabend gibt es ab 21 Uhr eine Zoomparty mit DJ.

Wie man sieht, sind wir als Rotaracter den aktuellen Herausforderungen gewachsen und egal wie lange diese andauern – wir schaffen es auch in diesen Zeiten gemeinsam die Welt miteinander zu verbinden und unsere Säulen Lernen – Helfen – Feiern umzusetzen!

Foto: Philip Muneer Højstrup Flindt

#SiberianChallenge

RAC Kassel

In diesem Jahr durften ausnahmsweise (Glück gehabt!) vier deutsche Rotaracter und ½ Ressort Internationales an einem legendären Rotaract Sibirien Trip teilnehmen.

Von Ekaterina Yurkova | RAC Kassel

Während der zwölf Tage in Russland besuchten wir ein traditionelles Dorf mit gastfreundlichen Babushkas (Omas) in Omsk und wurden dort mit einem echten Pferdeschlitten durch den Schnee gezogen.

Wir kletterten im Nationalpark in Krasnoyarsk, sahen eine Theateraufführung in Novosibirsk und bekamen die Chance, unvergessliche Ausblicke auf den Baikalsee zu genießen!

Dazwischen gab es noch viele andere Aktivitäten wie Huskie-Taxi, Banja, Shots aus dem gefrorenen Baikal See trinken, Eisklettern usw., aber sie alle aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen :-)

Wir können nur jedem empfehlen, sich für den Trip im nächsten Jahr zu bewerben und das Beste von Sibirien mit einer Rotaract-Familie selbst zu erleben!

Fotos: Carolin Christ

Teambulding beim vegetarischen Running Dinner

RAC Erlangen

Schon zum zweiten Mal hat der Rotaract Club Erlangen am letzten Januar Wochenende ein internes Running Dinner veranstaltet. In Zweierteams wurde jeweils ein Gang zubereitet und zweimal auswärts gespeist.

Von Laura Oberbüscher | RAC Erlangen

Ganz im Sinne der diesjährigen BuSo waren vegetarische Speisen Pflicht – regionale und saisonale Produkte zu verwenden die Kür.

Von Kürbis- und Rübensalat zur Vorspeise, über Falafelwraps im Hauptgang bis hin zum mexikanischen Dessert Carlota de Limón war für jeden Geschmack etwas dabei.

In gemütlicher und ausgelassener Atmosphäre sind so nicht nur die Mitgliederinnen des Erlanger Clubs ein wenig enger zusammengewachsen, sondern haben auch allesamt ihren vegetarischen Horizont erweitert.

Zur Vorspeise gab es unter anderem Kürbis- und Rübensalat

Ab in die Wanne

RAC Paderborn

Ostwestfalen-Lippe ist das Land der sogenannten „Hidden Champions“ – viele Unternehmen haben hier ihren Firmensitz, obwohl man es gar nicht weiß. Bette ist ein solches produzierendes Unternehmen. Seit 1952 werden in Delbrück bei Paderborn Design Badewannen, Duschwannen und Waschtische hergestellt. Grund genug, sich diesen Betrieb mal genauer anzusehen – das fanden zumindest die Paderborner Rotaracter*innen. Dank des RAC-Beauftragten vom RC Paderborn, kam der Kontakt zustande und auch er war bei der Werkstour mit dabei.

Von Lisa Pusch | RAC Paderborn

Los ging es mit einem kurzen Vortrag zum Familienunternehmen selbst, der Geschichte und den Highlights in Materialentwicklung und Design.

Anschließend wurden die Produktion, die Manufaktur und die Emaillierungsanlange besichtigt: Von der Rohstahlplatte zum fertig emaillierten Badezimmerprodukt ging es vorbei an Produktionsstraßen, freundlichen Mitarbeitenden der Spätschicht, „fliegenden Badewannen“ inklusive beinahe Kollisionen, dem Farbenlager, Brennöfen und der Verpackungsstation.

Bette ist spezialisiert auf Produkte mit hohem Innovations- und Designanspruch, die nach Kundenwünschen individuell angefertigt werden können. Dies konnten die Rotaracter*innen aus Paderborn bestätigen: In der Produktion fuhren verschieden große Produkte unterschiedlicher Modelle in zahlreichen Farben an ihnen vorbei.

Ein abschließender Snack mit intensiver Diskussion rund um das Baden, auch in Zeiten des Klimawandels, rundete die Besichtigung ab. Merke: Man sollte mal wieder öfter in die Wanne steigen!

Foto: Katrin Köhler

A plastic Ocean – ein Filmvorführung für Schwaben

RAC Reutlingen-Tübingen

Um einen erfolgreichen Filmabend im wunderschönen Süden von Deutschland, genauer gesagt im grünen Tübingen zu gestalten, benötigt es drei Dinge: 17 Nachhaltigkeitsziele der UN, engagierte Menschen und irgendwas muss umsonst sein.

Von Alexander Maximilian Danner | RAC Reutlingen-Tübingen

1. Zum Setting:
Zusammen mit Rotary haben sich mehrere Rotaracter überlegt, was für einen Aktion zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN gemacht werden kann. Relativ schnell kam die Idee auf, einen Filmabend mit einer anschließenden Diskussion durchzuführen – in Tübinger Kinos ein doch recht bekanntes Format. Die Wahl fiel auf den Film „A Plastic Ocean“.

2. Planung
Um ein solches Event zu planen bedarf es natürlich einer Handvoll Menschen, die sich um das Ganze kümmern. Danke an jeden Einzelnen, egal welchen Beitrag er für diesen Abend geleistet hat – den Lesern dieses Heftes sind die Aufgaben mehr als bekannt. Bei Fragen schreibt dem RAC Reutlingen-Tübingen.

Was kann jeder einzelne tun und was muss die Politik tun?
Mit unter anderem diesen Fragen beschäftigte sich die anschließende Podiumsdiskussion. Neben dem Moderator waren auf dem Podium eine Professorin der Environmental Systems Analysis der Uni Tübingen und ein Baden-Württembergischer Landtagsabgeordnete für Tübingen von der Partie.

3. Der Schwabentrick
In einer Stadt voller Studierender, die sich viel mit dem Thema Nachhaltigkeit in ihrem Stadtbild beschäftigt, braucht es eigentlich nur einen Trick, sodass fast 150 Menschen versuchen in ein Kino zu kommen, dass 85 Plätze hat – mach den Kinobesuch umsonst. So ein richtiger Schwabentrick ist das aber auch nicht.

Foto: Ferdinand Salomon

Interact – Unsere Zukunft in Skyblue

Interact

Die Geschichte beginnt im Jahr 1962: In Melbourne, Florida, wird der erste Interact Club gegründet. Fünfeinhalb Jahre, bevor Rotaract das Licht der Welt erblicken wird, ensteht ein Projekt, was heute zu einer der größten Jugendorganisationen der Welt herangewachsen ist. Über 400.000 Interacter von 12 bis 18 Jahren engagieren sich in rund 20.000 Clubs weltweit – das sind Zahlen, auf die Rotaract ein bisschen neidisch sein kann.

Von Niklas Wiskandt | RAC Duisburg – Niederrhein

Gut zwanzig Jahre später erreichte Interact schließlich Deutschland: Der Interact Club Mainz ging 1983 an den Start. Einige weitere Clubs folgten, doch ganz im Gegensatz zu vielen anderen Ländern der Welt, in denen Interact floriert, wurde es hier bei uns nie so groß wie Rotaract.

Aber es tut sich etwas: In den letzten Jahren kamen viele neue Clubs hinzu, sodass derzeit gut dreißig Interact Clubs in fast allen deutschen Distrikten aktiv sind.

Interact teilt sich mit Rotaract das Kult-Motto „Lernen, Helfen, Feiern“. Interacter sind jünger als Rotaracter, gehen noch zur Schule und haben deshalb nicht die gleichen Möglichkeiten wie wir – und doch: Sie treffen sich regelmäßig zum Meeting, sie halten Vorträge, besichtigen Firmen, stellen Kauf-eins-mehr-Aktionen auf die Beine, helfen Kindern in Not, organisieren Charterfeiern und besuchen Interact-Freunde in anderen Ländern.

Sie tun also ziemlich genau das, was auch Rotaract ausmacht.

Deshalb ist es gar nicht verwunderlich, dass viele Interact Clubs eng mit den Rotaract Clubs vor Ort zusammenarbeiten, Projekte unterstützen, und am Ende auch für Nachwuchs sorgen.

Im Club des Autors dieses Artikels ist gerade schon das dritte Jahr in Folge ein ehemaliger Interacter Präsident.
Zufall? Sicherlich nicht.

Foto: Hans Näscher

Was haben die Biene Maja und ein 911er gemeinsam?

RAC Ludwigsburg

Anstatt einen lauen Sommerabend bei einem Glas Bier zu genießen, hat sich der RAC Ludwigsburg mit Freunden der umliegenden Clubs im Juli auf dem Forschungscampus der Universität Stuttgart getroffen. Auf Einladung des Assistant Governors konnten die Rotaracter das Höchstleistungsrechenzentrum der Universität Stuttgart besichtigen.

Von Julius Theodor Schölkopf | RAC Ludwigsburg

Im Fokus des Meetings stand der bei seiner Anschaffung 2015 drittschnellste Supercomputer Europas. Der Supercomputer benötigt mehr als 3 Megawatt pro Stunde, was etwa dem Stromverbrauch von 10.000 Haushalten entspricht. Seine Maximalleistung von 7,4 Peta-FLOPs ist nicht nur für die Forschung von großer Bedeutung, sondern auch für die lokale Industrie. So können Forscher die Blutströmungen im menschlichen Körper untersuchen oder neue Automodelle detailliert analysieren. Zudem wurde vor drei Jahren das Rendering für den 3D-Animationsfilm Biene Maja im Rechenzentrum berechnet.
Neben der Führung durch den Serverraum konnten auch Projekte des Rechenzentrums in einer Virtual Reality Cave erlebt werden. Mit Projektoren werden in einem würfel-ähnlichen Raum an die Wände dreidimensionale Objekte projiziert, die dann nach Belieben bewegt, vergrößert oder verändert werden können. Neben der Wärmeumwandlung in Kraftwerken, antiken Stadtsiedlungen oder der Statik von Bauwerken konnten auch Luft- und Temperaturströme um Autos virtuell untersucht werden. Besonders begeistert waren die Mitglieder von der Simulation des neuen Stuttgarter Bahnhofs, den sie hoffentlich bald auch tatsächlich betreten dürfen.
Fotos: Julius Schölkopf

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