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Weihnachten auf dem geflügelten Pferd

RAC Bremen

Mitte Dezember feierten Pegasus und sein Förderverein Pegus-Bremen e.V. seine alljährliche Weihnachtsfeier. Mit dabei waren die Angestellten, die ehrenamtlichen Helfer, die zu betreuenden Kinder, deren Eltern und 6 Rotaracter vom Rotaract Club Bremen.

Von Florian Tantzen | RAC Bremen

Pegasus ist ein Angebot der Bremer Krebsgesellschaft e.V.
Hier treffen sich Kinder und Jugendliche, deren Elternteile oder Geschwister an Krebs erkrankt oder auch bereits dadurch verstorben sind. Sie können in den wöchentlichen Treffen über ihre Sorgen und Ängste reden und mit Hilfe von Musikinstrumenten ihren Gefühlen freien Lauf lassen.

Auch unterstützt Pegasus die betroffenen Eltern, um die Kinder altersgerecht über die Situation zu Hause zu informieren.

Bei der Weihnachtsfeier wurden zusammen mit den Kindern und auch einigen ihrer Eltern Weihnachtslieder gesungen, Kekse und Waffeln gebacken sowie Schneemänner aus Pfeffernüssen gebastelt. Die Rotaracter unterstützen das Team von Pegasus tatkräftig am Basteltisch, in der Küche und am Ende beim Aufräumen.

Ganz besonders in Erinnerung bleiben wird der Besuch vom Weihnachtsmann. Im Tausch gegen ein kurzes Weihnachtsgedicht oder Lied, hat er alle Anwesenden mit kleinen Geschenken und Schokolade versorgt.

Für die Kinder war der Nachmittag eine gute Möglichkeit in einem vertrauten Umfeld den nicht immer einfachen Alltag zu Hause für ein paar Stunden zu vergessen.

Für den RAC Bremen war es eine sehr gute Gelegenheit, mit wenig Aufwand ein ehrenwertes Projekt aktiv zu unterstützen, Gäste und neue Mitglieder in den Cluballtag einzubinden und seine Bekanntheit in der großen Welt der Bremer ehrenamtlichen Organisationen zu steigern.

Foto: Britta Langenbuch

Ab in die Wanne

RAC Paderborn

Ostwestfalen-Lippe ist das Land der sogenannten „Hidden Champions“ – viele Unternehmen haben hier ihren Firmensitz, obwohl man es gar nicht weiß. Bette ist ein solches produzierendes Unternehmen. Seit 1952 werden in Delbrück bei Paderborn Design Badewannen, Duschwannen und Waschtische hergestellt. Grund genug, sich diesen Betrieb mal genauer anzusehen – das fanden zumindest die Paderborner Rotaracter*innen. Dank des RAC-Beauftragten vom RC Paderborn, kam der Kontakt zustande und auch er war bei der Werkstour mit dabei.

Von Lisa Pusch | RAC Paderborn

Los ging es mit einem kurzen Vortrag zum Familienunternehmen selbst, der Geschichte und den Highlights in Materialentwicklung und Design.

Anschließend wurden die Produktion, die Manufaktur und die Emaillierungsanlange besichtigt: Von der Rohstahlplatte zum fertig emaillierten Badezimmerprodukt ging es vorbei an Produktionsstraßen, freundlichen Mitarbeitenden der Spätschicht, „fliegenden Badewannen“ inklusive beinahe Kollisionen, dem Farbenlager, Brennöfen und der Verpackungsstation.

Bette ist spezialisiert auf Produkte mit hohem Innovations- und Designanspruch, die nach Kundenwünschen individuell angefertigt werden können. Dies konnten die Rotaracter*innen aus Paderborn bestätigen: In der Produktion fuhren verschieden große Produkte unterschiedlicher Modelle in zahlreichen Farben an ihnen vorbei.

Ein abschließender Snack mit intensiver Diskussion rund um das Baden, auch in Zeiten des Klimawandels, rundete die Besichtigung ab. Merke: Man sollte mal wieder öfter in die Wanne steigen!

Foto: Katrin Köhler

A plastic Ocean – ein Filmvorführung für Schwaben

RAC Reutlingen-Tübingen

Um einen erfolgreichen Filmabend im wunderschönen Süden von Deutschland, genauer gesagt im grünen Tübingen zu gestalten, benötigt es drei Dinge: 17 Nachhaltigkeitsziele der UN, engagierte Menschen und irgendwas muss umsonst sein.

Von Alexander Maximilian Danner | RAC Reutlingen-Tübingen

1. Zum Setting:
Zusammen mit Rotary haben sich mehrere Rotaracter überlegt, was für einen Aktion zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN gemacht werden kann. Relativ schnell kam die Idee auf, einen Filmabend mit einer anschließenden Diskussion durchzuführen – in Tübinger Kinos ein doch recht bekanntes Format. Die Wahl fiel auf den Film „A Plastic Ocean“.

2. Planung
Um ein solches Event zu planen bedarf es natürlich einer Handvoll Menschen, die sich um das Ganze kümmern. Danke an jeden Einzelnen, egal welchen Beitrag er für diesen Abend geleistet hat – den Lesern dieses Heftes sind die Aufgaben mehr als bekannt. Bei Fragen schreibt dem RAC Reutlingen-Tübingen.

Was kann jeder einzelne tun und was muss die Politik tun?
Mit unter anderem diesen Fragen beschäftigte sich die anschließende Podiumsdiskussion. Neben dem Moderator waren auf dem Podium eine Professorin der Environmental Systems Analysis der Uni Tübingen und ein Baden-Württembergischer Landtagsabgeordnete für Tübingen von der Partie.

3. Der Schwabentrick
In einer Stadt voller Studierender, die sich viel mit dem Thema Nachhaltigkeit in ihrem Stadtbild beschäftigt, braucht es eigentlich nur einen Trick, sodass fast 150 Menschen versuchen in ein Kino zu kommen, dass 85 Plätze hat – mach den Kinobesuch umsonst. So ein richtiger Schwabentrick ist das aber auch nicht.

Foto: Ferdinand Salomon

Und nochmal Glühwein…

RAC Paderborn

… oder zumindest fast – denn in Paderborn gibt’s traditionell Punsch mit oder ohne Alkohol und mit oder ohne Schuss auf dem Weihnachtsmarkt am neuen Platz mitten in der Stadt. Wie jedes Jahr tun sich der RC, IWC und RAC zusammen und schenken den leckersten Punsch der Stadt aus!

Von Lisa Pusch | RAC Paderborn

Auf Initiative des RC Paderborn wird der Punschstand von Ende November bis Weihnachten mit Freiwilligen kunterbunt besetzt. So tut man nicht nur etwas Gutes, sondern lernt auch neue Gesichter kennen.

Das diesjährige Spendenziel hat es in sich: Das Paderborner Frauenhaus erhält einen Anbau, der von der Stadt finanziert wird. Inneneinrichtung inkl. Möblierung für die Bewohnerinnen sind allerdings nicht Teil davon. Hier soll mit den Spendeneinnahmen aus dem Punschstand unterstützt werden!

Dass diese Unterstützung dringend notwendig ist, durften Rotarier*innen und Rotaracter*innen am 25.11. erfahren: Am Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen berichteten die Leitung des Frauenhauses in Paderborn über die alltägliche Arbeit, rechtliche Grundlagen und Probleme mit Einzelschicksalen. Ein intensiver Einblick in die so wichtige Arbeit.

Statistisch gesehen versucht jeden Tag in Deutschland ein Mann, seine Partnerin zu töten. An jedem 3. Tag gelingt es. Frauenhäuser geben Schutz, Zuflucht, Beratung und Hilfe für Frauen in Not.

Allein in NRW fehlen mehr als 1.200 Frauenhausplätze. In Paderborn selbst mussten im Jahr 2018 mehr als 130 Frauen und 320 Kindern abgewiesen auf Grund von Platzmangel – gut, dass es in Paderborn bald 5 neue Zimmer geben wird.

Foto: Rômulo Luzia