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Rotary kann auch laut!

Felix Heintz ist Gründer und Vorsitzender der „Rotarian Metalhead Fellowship“. Wir haben mit ihm über die lauteste Fellowship von Rotary International gesprochen.

Von Matthias Eckerle | RAC Augsburg

Felix Heintz ist Gründer und Vorsitzender der „Rotarian Metalhead Fellowship“. Wir haben mit ihm über die lauteste Fellowship von Rotary International gesprochen.

Lieber Felix, schön, dass du dich für das Interview bereit erklärt hast. Stell dich doch bitte kurz vor.
A: Ich bin ehemaliger Rotary Austauschschüler und darüber zu Rotaract gekommen. Bei Rotaract war ich 13 Jahre aktiv und habe 2014 – als ich zu alt für Rotaract wurde – gemeinsam mit meiner Frau Bettina den Rotary E-Club Bavaria International gegründet.

Und wer oder was genau ist jetzt die Rotarian Metalhead Fellowship eigentlich?
A: Fellowships sind – wie ich gerne sage – Hobbies innerhalb eines Hobbies. Weltweit gibt es ca. 100 dieser Fellowships, von den Golf liebenden Mitgliedern bis hin zu Liebhabenden von Briefmarken sind zumindest einige Hobbies vertreten. Wir hingegen lieben Metal Musik.

Wie kamst du auf die Idee, eine eigene Fellowship zu gründen und wie hast du Weggefährt*innen gefunden?
A: Im Jahre 2018 kam ich spontan auf die Idee, einen Stammtisch innerhalb der rotarischen Familie auf dem Wacken Open Air auf die Beine zu stellen. Zu meiner Überraschung erschienen 23 Teilnehmende. Dies motivierte mich, die Fellowship zu gründen. Gründungsmitglieder habe ich hauptsächlich über Social Media finden können.

Wie läuft die Gründung einer Fellowship ab? Was für Voraussetzungen muss man erfüllen?
A: Du benötigst in Summe mindestens 25 Gründungsmitglieder aus mindestens 5 Ländern. Dabei ist es egal, ob diese RYLA-Teilnehmende, Interacter*innen, Rotaracter*innen, ehemalige Austauschschüler*innen oder Rotarier*innen sind.

Wie schafft ihr es, für Mitglieder aus aller Welt ein attraktives Programm zu bieten?
A: Durch regelmäßige Online-Meetings und einer sehr aktiven WhatsApp-Gruppe schaffen wir Austausch. Mittelfristig hoffe ich auf die Gründung von regionalen Chaptern, wo dann Mitglieder einer Region Aktionen auf die Beine stellen können.

Kann jede*r Mitglied bei den Metalheads werden?
A: Ja, wir waren sogar die erste Fellowship weltweit, die es jedem Metalhead der Welt ermöglicht hat, bei uns Mitglied zu werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob dieses Mitglied jemals innerhalb der rotarischen Familie aktiv war.

Zum Schluss: Was war bisher dein schönster Metalheads-Moment?
A: Definitiv die Metal Cruise als Side-Event im Rahmen der Rotary International Convention 2019 in Hamburg. Metal-Liebende aus der ganzen Welt auf dem Schiff zu erleben war wirklich ein einzigartiger Moment, ganz im Sinne von Rotary International.

Lieber Felix, vielen Dank für deine Zeit!

Foto: Axel Klein

Pfandtastische Glück-in-Dosen-Jacken

RAC Clausthal-Zellerfeld

Anfang Juli fand das siebente Mal das „Glück in Dosen“ auf dem Rockharz Open Air in Ballenstedt statt. Seit 2013 organisiert der RAC Clausthal-Zellerfeld dieses Projekt.

Von Jördis Sophie Krippendorff | RAC Clausthal-Zellerfeld

Mit etwa 50 Helfern auf dem Festival und zusätzlichen 30 am Sonntag konnten zwei vollgepackte LKW mit Einwegpfand gesammelt werden. Dazu kamen noch einige zerquetschte Dosen und viele Säcke mit Mehrwegpfandartikeln.
Das Prinzip ist bewährt: Die Festivalbesucher spenden ihr Pfand und der Club tun damit Gutes. Seit einiger Zeit werden auch Sticker an die Metalfans verteilt, um auf das Projekt aufmerksam zu machen.
Neu in diesem Jahr sind die Helfershirts und Jacken. Die Shirts haben dabei ein neues Design bekommen: Die altbekannte Dose und der Schriftzug wurden um ein Geweih erweitert. Das gibt dem Helfershirt einen rockigeren Look. Zusätzlich wurden den treuen Helfern, die seit mindestens 3 Jahren dabei sind, eine Glück-in-Dosen-Jacke überreicht. Diese wurden finanziell von der Rotarian Metalhead Fellowship unterstützt.
Außerdem ist neu, dass unser Projekt Glück in Dosen sich nicht mehr nur mit dem Best Act 2014 schmücken darf, sondern nun auch mit dem zweiten Platz beim B.E.S.P. 18/19, der Auszeichnung zum Best European Service Project.
Fotos: Jördis Krippendorff, Wiebke Sievers

Gruppenbild der fleißigen Helfer