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Licht der Hoffnung: 1000 Lichter für die Tafel Nürtingen

Michael Pautzke ist Gründer des „Rosyne Preis“. Wir haben mit ihm über die Vergabe des Preises gesprochen.

Von Dominik Huhndorf | RAC Nürtingen

Dieses Jahr ist Solidarität und Hilfsbereitschaft wichtiger denn je! Deshalb haben wir als RAC Nürtingen eine tolle Aktion im Herzen der Stadt, mit großartiger Unterstützung vieler Spender, unserer Rotary-Partnerclubs und unseres Oberbürgermeisters durchgeführt. Ziel war es, in dieser herausfordernden Zeit, einerseits die Innenstadt in eine weihnachtliche Atmosphäre zu tauchen und andererseits die örtliche Tafel zu unterstützen.

Dafür haben wir die Aktion „1000 Lichter für die Tafel“ ins Leben gerufen, in deren Rahmen wir zunächst um Spenden geworben haben, dann Lichter im Herzen Nürtingens aufgestellt und schließlich alle Spenden direkt an die Tafel Nürtingen weitergegeben haben. Für jeden gespendeten Euro haben wir Ende Dezember auf dem Schillerplatz in Nürtingen ein Licht aufgestellt – ein Licht der Hoffnung. Schon zu Weihnachten haben wir 1.600 € an Spenden für die Tafel verzeichnet.

Diese Aktion haben wir komplett eigenständig initiiert: Neben der Organisation der aus unserer Clubkasse bezahlten Lichter, der Einrichtung einer Spendenseite und dem Einholen einer Erlaubnis, die Aktion in der Innenstadt durchzuführen, haben wir uns auch um die Werbung für die Aktion gekümmert, direkt und indirekt über Re-Posts, während der gesamten Weihnachtszeit.

Während wir die Lichter schließlich aufgestellt haben kamen wir mit einigen Passanten ins Gespräch, über die Aktion und über Rotaract. Das Feedback war durchweg positiv. Auch die Zeitung hat mehrfach berichtet.

Nächstes Jahr werden wir das definitiv wiederholen. Wir würden uns freuen, wenn wir den einen oder anderen Club auch dazu inspirieren konnten!

Foto: Arowa Al Shebani

Rotaract ersetzt geschlossene Tafel

RAC Clausthal-Zellerfeld


Von Jana Bertram | RAC Clausthal-Zellerfeld

In der Corona-Krise haben viele Clubs aktiv Vereine und Tafeln unterstützt. Der RAC CLZ hat sogar kurzerhand die Lebensmittelausgabe der coronabedingt geschlossenen Tafel „Tisch Lazarus“ komplett übernommen. Als erste Nothilfe für die Betroffenen wurden Einkaufsfahrten durchgeführt. Von Rotary und Diakonie konnten 800 Euro organisiert werden, mit denen eine erste Notration an Lebensmitteln von circa 30 Helfern ausgeliefert werden konnte. Parallel erfolgte die Planung einer regulären Ausgabe von Lebensmittelspenden. Ein neuer Ort wurde in einer geschlossenen Studentenbar gefunden. Mithilfe des Ordnungsamtes konnte hier eine nahezu kontaktlose Abholung ermöglicht werden. Zur Abholung der gespendeten Lebensmittel konnten die Mitglieder glücklicherweise den Anhänger des Urlaubskinder e. V. nutzen. Ein fester Helferstamm aus 13 Leuten übernahm das Einsammeln und Sortieren sowie die Ausgabe der Lebensmittel. Die umliegenden Orte wurden dabei aufgrund der eingeschränkten Busverbindungen auch weiterhin beliefert.

Mitte März begannen die Rotaracter mit der Nothilfe, die improvisierte Ausgabe dauert nun schon über zwei Monate an. Insgesamt werden rund 130 Personen
mit Lebensmitteln versorgt. Geplant ist, die Ausgabe Mitte Juni wieder an Lazarus zu übergeben – allerdings weiterhin mit personeller Unterstützung des Clubs.

Die Einkaufsfahrten