Ja sauber! – Mit plastikfreier, sozialer Seife


Von Benedikt Frank | RAC Rosenheim

Plastik ist eine der nützlichsten und vielseitigsten Sachen, die unsere moderne Welt kennt. Gerade weil es so viele Bereiche unseres Lebens erobert hat, macht man sich viel zu selten Gedanken über dessen Nachteile. Dabei ist Plastik-Müll ein zunehmendes Problem mit schwerwiegenden Folgen und gilt als eine der größten Gefahren des 21. Jahrhunderts. Doch die Menschheit produziert Kunststoffe gezielt weiter, um sie beispielsweise als Mikroplastik in Duschgel zu füllen.
Als ehemaliger Rotaracter wollte Alex vom RC München-Bavaria der zunehmenden Umweltverschmutzung mit Plastik nicht weiter tatenlos zusehen. Mit Unterstützung vom RAC München-Mitte gründete er das ehrenamtliche Non-Profit Start-up VenOli, um nicht nur ein Zeichen gegen (Mikro-) Plastik zu setzen ─ sondern auch eine richtig gute Seife zu vertreiben. Traditionell aus Olivenöl, vereinigt die VenOli-Seife vier Botschaften in einem Stück: Kein Plastik!, 100% natürlich!, Tue Gutes! und Für Syrien!
So ist die Seife komplett frei von Mikroplastik und verzichtet auch auf eine Plastikverpackung. Zudem enthält sie ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe und damit keine künstlichen Zusätze. Der Verzicht auf Palmöl schützt zudem vor Monokulturen oder einer weiteren Rodung der Regenwälder. Mit dem Verkauf unterstützt VenOli darüber hinaus soziale Projekte weltweit mit 1 € pro Seife. Beispiele sind hier u.a. END POLIO NOW, sowie ShelterBox oder 1MillionTrees. Neben dem Endverbraucher und den vielen Sozialaktionen profitieren auch die Produzenten der traditionellen Olivenöl-Seife aus Aleppo: die Menschen in Syrien. Denn jede verkaufte Seife sichert Arbeitsplätze vor Ort und schafft Perspektiven.

Foto: VenOli

Rotaract Twitch Charity Stream

Lasst uns online spielen, dies übertragen und dann dadurch Spenden sammeln!

Von Jasmin Nimar | RAC Bad Wörishofen – Mindelheim

Lasst uns online spielen, dies übertragen und dann dadurch Spenden sammeln! Klingt komisch, ist aber so. Als wir versucht haben, Spieler*innen für unsere Sozialaktion zu finden, mussten wir erst mal etwas ausholen und diese unbekannten Begriffe erklären. Was ist denn Twitch überhaupt und wie kann man dadurch Spenden generieren? Mit „Rotaract-Allstars“, also bekannten Rotaract-Figuren aus ganz Deutschland füllten wir unsere Spielbank und sprangen auf den Among-Us-Hype mit auf. In insgesamt drei Spielrunden wechselten wir durch und schafften es tatsächlich über 79 Zuschauer*innen zu unserem Livestream zu locken und sammelten am Ende unglaubliche 1.500 €! In der Chatfunktion wurde fleißig diskutiert, wer als nächstes rausgeworfen werden muss und wer „sus“ ist (also verdächtigt wird) ein Impostor zu sein. Die Spenden haben wir für Mary’s Meals gesammelt, uns sehr gut bekannt, da es schon mal eine BuSo war. Durch die Pandemie sind wir gezwungen, neue Arten der Sozialaktionen zu planen und wir können mit Stolz verkünden, dass dieser erste Versuch gut gelungen ist! Wie dies alles technisch abgelaufen ist, verstehe ich nicht, weshalb unser Technik-Team eine nerdige Anleitung in die Projektdatenbank einfügen wird, falls ein Club dies nachmachen möchte.
Danke an alle, die dabei waren, es hat Spaß gemacht!

Foto: Julian Seethaler

Licht der Hoffnung: 1000 Lichter für die Tafel Nürtingen

Michael Pautzke ist Gründer des „Rosyne Preis“. Wir haben mit ihm über die Vergabe des Preises gesprochen.

Von Dominik Huhndorf | RAC Nürtingen

Dieses Jahr ist Solidarität und Hilfsbereitschaft wichtiger denn je! Deshalb haben wir als RAC Nürtingen eine tolle Aktion im Herzen der Stadt, mit großartiger Unterstützung vieler Spender, unserer Rotary-Partnerclubs und unseres Oberbürgermeisters durchgeführt. Ziel war es, in dieser herausfordernden Zeit, einerseits die Innenstadt in eine weihnachtliche Atmosphäre zu tauchen und andererseits die örtliche Tafel zu unterstützen.

Dafür haben wir die Aktion „1000 Lichter für die Tafel“ ins Leben gerufen, in deren Rahmen wir zunächst um Spenden geworben haben, dann Lichter im Herzen Nürtingens aufgestellt und schließlich alle Spenden direkt an die Tafel Nürtingen weitergegeben haben. Für jeden gespendeten Euro haben wir Ende Dezember auf dem Schillerplatz in Nürtingen ein Licht aufgestellt – ein Licht der Hoffnung. Schon zu Weihnachten haben wir 1.600 € an Spenden für die Tafel verzeichnet.

Diese Aktion haben wir komplett eigenständig initiiert: Neben der Organisation der aus unserer Clubkasse bezahlten Lichter, der Einrichtung einer Spendenseite und dem Einholen einer Erlaubnis, die Aktion in der Innenstadt durchzuführen, haben wir uns auch um die Werbung für die Aktion gekümmert, direkt und indirekt über Re-Posts, während der gesamten Weihnachtszeit.

Während wir die Lichter schließlich aufgestellt haben kamen wir mit einigen Passanten ins Gespräch, über die Aktion und über Rotaract. Das Feedback war durchweg positiv. Auch die Zeitung hat mehrfach berichtet.

Nächstes Jahr werden wir das definitiv wiederholen. Wir würden uns freuen, wenn wir den einen oder anderen Club auch dazu inspirieren konnten!

Foto: Arowa Al Shebani

D1800 Distrikt-Aktionen mit Wald für Morgen

Größere Aktionen gehen auch während Corona – nur eben draußen.

Von Jana Bertram | RAC Clausthal-Zellerfeld

Um auch unter Corona eine größere Aktion durchführen zu können, hat der RAC Clausthal-Zellerfeld seinen Kontakt zu dem Goslarer Verein Wald für Morgen e.V. genutzt. In Kooperation mit diesem wurden im Oktober und November zwei Distrikt-Aktionen geplant, in denen wir zunächst im Oktober gemeinsam ein großes Hordenschutzgatter gegen Wildfraß an Neupflanzungen bauen wollten, um dieses dann im November gemeinsam mit Rotary zu bepflanzen.

Der Gatterbau fand Ende Oktober bei bestem Herbstwetter statt. An der frischen Luft und verteilt auf mehrere Arbeitsbereiche waren die Abstände gut einzuhalten, und so konnten wir insgesamt 20 Rotaracter aus dem Distrikt 1800 und aus Kassel zusammenbringen. Neben dem Aufstellen und Verbinden der Gatterelemente, sowie dem Setzen von Pfosten haben dabei kleine Gruppen auch in der Arbeitsvorbereitung geholfen, in dem sie selbst noch neue Elemente zusammengezimmert haben. Hierbei kam natürlich auch der Spaß nicht zu kurz – inklusive aller nur erdenklichen Nagel-Witze.

Die große Pflanzaktion im November musste dann leider Corona-bedingt ausfallen – stattdessen wurden kleinere 2-Haushalte Pflanzeinsätze vom Club durchgeführt, um zumindest einige der gelieferten Setzlinge rechtzeitig in die Erde zu bringen. Ob es einen zweiten Ansatz zum Distrikt-Pflanzen gibt wird sich im Frühjahr zeigen – wir würden uns freuen!

Foto: Frederick Meyer

Heimflohmarkt – ein Coronakonformes Sozialprojekt für Jedermann

Anstatt nicht mehr getragene Kleidung bei euch jahrelang im Schrank zu horten wollen wir euch animieren, ihnen ein neues Leben zu schenken.

Von Friederike Wesemann | RAC Hannover

Wusstet ihr, dass für die Herstellung eines T-Shirts etwa 2500 L Wasser benötigt werden? Das sind ganze 14 Badewannen. Bei einer Jeans sind es schon 45 Badewannen. Und wusstet ihr außerdem, dass von 253 Millionen sehbehinderten Menschen weltweit 90% in Entwicklungsländern leben?

Mit dem Heimflohmarkt wollen wir uns gemeinsam mit euch beiden Themen widmen! Das Prinzip ist einfach: Anstatt nicht mehr getragene Kleidung bei euch jahrelang im Schrank zu horten wollen wir euch animieren, ihnen ein neues Leben zu schenken und sie im Internet zu verkaufen – denn je länger ein gekauftes Stück im Umlauf bleibt, umso weniger Ressourcen werden für neue Sachen benötigt.

Das eingenommene Geld könnt ihr anschließend in eine SIGHTBOX investieren. Warum SIGHTBOX? Die SIGHTBOX versorgt eine ganze Schulklasse in Entwicklungsländern mit Spielzeug, die es sehbehinderten Kindern ermöglicht gemeinsam mit sehenden zu spielen. Dadurch wird die Integration der schlecht Sehenden gefördert, die sonst in ihren Ländern kaum angepasste Materialien finden. In der Box finden sich neben rasselnden Bällen und einem Boccia Spiel auch Augenmasken, damit auch die sehenden Kinder sich mal in die Lage eines sehbehinderten Kindes versetzen können.

Also: Nutzt die Ruhe, mistet aus, fragt Eltern und Großeltern und verkauft was das Zeug hält um uns dabei zu unterstützten noch viele weitere SIGHTBOXen in die Welt zu schicken. So können wir das Leben sehbehinderter Kinder und Jugendliche langfristig verändern und lernen gleichzeitig etwas Nachhaltiger mit unseren Kleidungsstücken und anderen Gegenständen umzugehen.

Ihr wollt mitmachen? Besucht uns auf heimflohmarkt.rotaract.de

Foto: Max Wirzbinna

Helfen, Feiern, Jazzen.

Die Zeiten des Social Distancing fordern auch uns als Rotaracter zum Umdenken. So setzen bereits viele Clubs in Deutschland ihr Clubleben in Form von Online-Meetings um. Dies gibt uns die einmalige Möglichkeit, an Meetings aus ganz Deutschland, Europa und sogar der ganzen Welt teilzunehmen und so neue Kontakte zu knüpfen oder gemeinsame Projektideen zu entwickeln.

Von Vincent Merbecks | RAC Düsseldorf

Im Frühjahr kam uns eine grandiose Idee: Wir veranstalten ein Jazz-Benefizkonzert! – Drei Tage, mehrere Locations, ein musikalisches Highlight mit hunderten Gästen und Musiker*innen aus ganz Deutschland und der Welt.

Voller Euphorie wollten wir als Club diese Sozialaktion gemeinsam anpacken. Dann kam Corona und schnell holte uns die neue Realität ein. Doch so ganz wollten wir die Pläne nicht verwerfen. Mit dem RC Düsseldorf-Schlossturm entstand ein umfangreiches Hygiene- und Sicherheitskonzept, das sich bis zuletzt gewissenhaft den wechselnden Parametern der aktuellen Lage anpasste.

Ende September war es dann endlich soweit: Im stimmungsvollen Ambiente des Bechstein Forums im Stilwerk Düsseldorf fanden zwei Jazzkonzerte der International Rotary Big Band statt. Neben Klassikern kam das Publikum in den Genuss von legendären Bigbandsounds der 40er und 50er Jahre, insbesondere der Ära von Duke Ellington, Count Basie und Sammy Nestico. Die Sängerin und der Saxofonist, sorgten mit gutem Taktgefühl und ordentlich Power für großartige Stimmung unter den Gästen.

Und auch wir waren voll und ganz zufrieden: Mit den Eintrittsgeldern und dem Verkauf von Getränken konnten wir die Notschlafstelle „KnacK.Punkt“ des SKFM finanziell unterstützen. Diese betreut Mädchen und junge Frauen mit Lebensmittelpunkt auf der Straße.

Verantwortungsvoll mit der neuen Situation umzugehen, dabei die Gesundheit und Sicherheit der 120 Gäste zu gewährleisten und dennoch so viel Normalität wie möglich zu erleben war eine große Herausforderung, die wir im Team gut gemeistert haben.

Foto: Elisabeth Krell

Jung und Alt: Laufen für einen guten Zweck

RAC Hamburg-City

Die Zeiten des Social Distancing fordern auch uns als Rotaracter zum Umdenken. So setzen bereits viele Clubs in Deutschland ihr Clubleben in Form von Online-Meetings um. Dies gibt uns die einmalige Möglichkeit, an Meetings aus ganz Deutschland, Europa und sogar der ganzen Welt teilzunehmen und so neue Kontakte zu knüpfen oder gemeinsame Projektideen zu entwickeln.

Von Nicole Jacobi | RAC Hamburg-City

Seit 8 Jahren findet der Jenisch-Park-Lauf Anfang September statt. Organisiert und unterstützt wird er von Mitgliedern des RC Hamburg-Altstadt, IAC Hamburg-Elbe und RAC Hamburg-City.

Dieses Jahr war es ein toller sonniger Tag mit vielen gut gelaunten Teilnehmern, die willig waren viele Runden für einen guten Zweck zu laufen. Insgesamt nahmen ca. 100 Läufer teil, die die 900m lange Runde knapp 1.000-mal liefen. Durch Sponsoren konnten so 24.000 Euro gesammelt werden, die dem Dauer-Sozialprojekt, der Arche gespendet wurden. Die Arche ist eine Einrichtung für Kinder und Jugendliche, die Freizeit-, Sportangebote und Hausaufgabenbetreuung anbieten.
Speziell geht das Geld an die von der Arche organisierten Sommercamps, für Kinder die nicht die finanziellen Möglichkeiten haben mit der Familie in den Urlaub zu fahren.

Auch Kinder der Arche nahmen mit Begeisterung am Lauf teil und hatten den größten Spaß mit den mitgebrachten Hunden zu spielen. Es waren Läufer aller Altersklassen vertreten, von jung bis alt. Auch das Essen und Trinken kam nicht zu kurz und wurde von den Clubs organisiert und gespendet. Die Rotaracter zählten fleißig die Läuferrunden und konnten gemeinsam einen tollen Tag verbringen. Trotz der Corona-Umstände dieses Jahr war es eine erfolgreiche und schöne Veranstaltung.

Foto: Herr Schoppmeier

Ein Raum zum Lernen für die Kleinsten

RAC Lüneburg

Der Lüneburger-Club hat während Corona ein Lernpaten Programm auf die Beine gestellt.

Von Pia Kober | RAC Lüneburg

Die Schulschließungen und die vielen Wochen des Homeschoolings haben große Auswirkungen auf die soziale Ungleichheit in Schulen. Viele Eltern können ihre Kinder nur wenig bei den Schulaufgaben unterstützen. Deshalb hat die Kindertafel in Lüneburg Anfang Mai das Pilotprojekt “LernRaum” gestartet. Die Kinder im Grundschulalter konnten bis zu den Sommerferien jeden Wochentag für eine Stunde Lernzeit angemeldet werden. Jedes der gleichzeitig maximal fünfzehn Kinder arbeitete in einer Eins-zu-eins Betreuung mit einer Lernpatin oder einem Lernpaten zusammen. Dabei wurden Wochenpläne bearbeitet, die zum Teil selbst für Erwachsene schwierig zu verstehen sind, oder Grundlagen in Mathe und Deutsch aufgeholt. Die Abstands- und Hygieneregeln wurden natürlich eingehalten. Zum Abschluss gab es für jedes Kind statt des Mittagessens, das die Kindertafel normalerweise anbietet, eine Freizeit-Tüte mit Brötchen, Obst, Gemüse sowie Spiel- und Rätsel-Material.
Der RAC Lüneburg hat den LernRaum mit vier Helferinnen unterstützt. Neben dem Aufholen von schulischen Inhalten kam dabei aber natürlich auch der Spaß nicht zu kurz. Mit Spielen zwischendurch und einem Parcours zum Abschluss wurden die täglichen Lern Sessions aufgelockert. Für viele Kinder schien es besonders wichtig, in persönlichen Kontakt zu treten und die volle Aufmerksamkeit eines Erwachsenen zu bekommen. Der LernRaum war ein guter und wichtiger Schritt, um den Kindern schnell zu helfen. Doch auch in den nächsten Wochen und Monaten wird viel Arbeit notwendig sein, um sicherzustellen, dass die Kinder weiterhin gefördert werden.

KidsCamp to go, Klappe die Erste!

Distrikt 1870


Von Ramona deGroot | RAC Kleve

Ende Juli ging es turbulent zur Sache. Da das Zeltlager Corona bedingt nicht wie geplant stattfinden konnte, organisierte das Team im Distrikt 1870 regionale Tagesausflüge für die angemeldeten Kinder. Zahlen, Daten Fakten: 3 Tage KidsCamp to go, jeweils 6 Regionen zeitgleich (Düsseldorf, Ahlen, Münster, Geldern, Oberhausen & Wesel / Dorsten), 28 Kinder, 6 Helferkinder, 24 Betreuer*innen, ca. 300km Chauffeurservice pro Tag / pro Gruppe und 10 verschiedene Locations und alles in nur 4 Wochen Vorbereitungszeit! Die Kids besuchten je nach Gruppe diverse Zoos und erhielten sogar extra Führungen von engagierten Rotarier*innen. Das war sogar ein Highlight für manch eine/n Betreuer*in. Aufgrund der Hitze war ein Wassertag nicht wegzudenken, so ging es in Freibäder und auf Wasserspielplätze über den gesamten Distrikt verteilt. Die Wildwasserbahn im Kernwasserwunderland wurde auch nicht ausgelassen. Natürlich war das Geschrei groß, aber die Abkühlung war es wert! Es gab verschiedene Grillpartys und Picknicks. Besonders auspowern konnten sich die Mädels und Jungs in Münster bei einem Selbstverteidigungskurs. Abschließend durfte aber der Ketteler Hof nicht fehlen. Hierauf freuen sich nicht nur die Kinder jedes Jahr, auch die Betreuer*innen können es kaum erwarten endlich wieder Kettcar fahren zu dürfen oder auf die diversen Rutschen mit und ohne Wasser zu gehen. Selbst das Ponyreiten lassen auch die „Großen“ nicht aus. Danke an alle Helfer für die tollen Tage! Wir können stolz auf uns sein, das auf die Beine gestellt zu haben, trotz der schweren Corona-Zeiten. Lasst uns die Daumen drücken, dass nächstes Jahr wieder ein normales Camp stattfinden kann.

Zirkus im Schuhkarton -KidsCamp 1940

Distrikt 1841

Die Zeiten des Social Distancing fordern auch uns als Rotaracter zum Umdenken. Ganz besonders eine Aktion lebt von den Menschen und den Vor-Ort Erlebnissen. Oder?

Von Pia Auer | RAC Cottbus

Februar – Die Nachrichten überschlagen sich. Die Orga-Chat-Gruppe steht nicht still. Krisentelkos! Wie gehen wir mit dieser Situation um?
Lockdown – Mecklenburg Vorpommern schließt die Landesgrenze für touristische Reisen. Unser Lagerplatz ist nicht mehr zu erreichen. Wir planen erst einmal um!
Lockerungen für die 4 Bundesländer – Jedes hat seine eigenen Regeln. Wie können wir ein Hygieneschutzkonzept fürs Camp umsetzen? Können wir es verantworten Kinder aus so vielen Regionen auf engem Raum zusammen zu bringen? Wie schaffen wir es, dass es trotz Maske Spaß macht?
Mit der Beantwortung dieser und noch vieler weiterer Fragen wurde uns klar, dass wir das KidsCamp 2020 leider nicht durchführen können.
Langsam hörten wir auch von den Terminverlegungen der anderen Camps.
Wie sagen wir es den Kindern, die sich schon so sehr freuen? Besonders in der Situation allein Zu Haus. Wie nehmen unsere Rotarischen Freunde die Nachrichten auf? Dank eines lieben Briefs unserer Kinderbeauftragten, wurde die Absage den Kindern kommuniziert.
Im Hintergrund rauchten die Köpfe um den Kids auch ohne Camp die Sommerferien zu versüßen.
Zirkus im Schuhkarton! Wenn das Päckchen geöffnet wird, wurden die Kids mit Konfetti und einem süß gestaltetem Programmheftchen überrascht. Nach Altersgruppen sortiert bekam jede*r ein spannendes Buch der ??? passend zum Thema Zirkus, Jonglierbälle zum selber basteln, Rezepte für eine Zirkusbowle, ein paar Süßigkeiten aus der Zuckerbude und noch Vieles mehr.
Natürlich durfte auch das KidsCamp Armband nicht fehlen. Pünktlich zum eigentlichen Start trudelten die Päckchen bei den Kids ein.
2021 macht der fantastische Zirkus zum Glück noch einmal halt im Distrikt 1940.