Warum mehr Rotaracter ins Rotary Orchester Deutschland gehören
Wenn man an ein Orchester denkt, denken viele an ernste Menschen in Schwarz, die sich gegenseitig böse anschauen, wenn jemand in die Generalpause spielt.
Manches davon stimmt, aber das Rotary Orchester ist in erster Linie eins: überraschend herzlich, unglaublich engagiert und bereitet wahnsinnig viel Freude.
Von Franziska Borgers | RAC Bayreuth

Altersdurchschnittssenkung um 10 Jahre!; Bild: Harriet Schmidt
Ich durfte das Orchester anlässlich der Konzerte in Bayreuth kennenlernen. Irgendwann kam die Frage auf: „Spielst du nicht auch ein Instrument?“ Und ehe ich „Ja, Geige!“ sagen konnte, saß ich auch schon mittendrin und merkte sofort, wie besonders dieses Projekt ist.
Und ja, das Durchschnittsalter liegt vermutlich bei ca. 70 – gefühlt 73,5 😉 – aber genau darin liegt der Charme dieses Orchesters.
Neben musikalischem Können gibt es dort vor allem ganz viel Herzlichkeit, Humor und spannende Begegnungen zwischen den Generationen. Zwischen Proben und Konzerten entstehen Gespräche, die man sonst kaum führen würde: über Berufe, Reisen, Erfahrungen, Engagement und das Leben allgemein.
Und genau das passt perfekt zu Rotaract: Menschen kennenlernen, voneinander lernen, gemeinsam etwas Sinnvolles auf die Beine stellen und dabei richtig gute Musik machen.
Daher ein Aufruf an alle musikalischen Rotaracter:
Wenn Du ein Instrument spielst, schau Dir das Rotary Orchester unbedingt an! Das Besondere ist nicht nur die Musik, sondern die gesamte Atmosphäre: gemeinsam proben, auftreten, lachen und dabei Menschen aus ganz Deutschland kennenlernen, die Rotary und Musik miteinander verbinden. Die nächsten Projekte finden in Emden, St. Moritz und Wesel statt und es wäre großartig, dort nicht die einzige Rotaracterin zu sein 😉